Autorin

Schreiben. Fühlen. Verbinden.

Meine Autorentätigkeit

Geschichten habe ich schon als Kind gerne geschrieben. Das Schreiben war für mich schon immer eine Möglichkeit, Gedanken und Gefühle auszudrücken, ihnen Raum zu geben und manchmal auch das in Worte zu fassen, wofür im Alltag die richtigen Worte fehlen.

Meine ersten Bücher entstanden zunächst nur für meine eigenen Kinder.

Mein erstes Kinderbuch widmete ich dem Thema Wut. Mir war wichtig, meinen Kindern zu zeigen, dass auch starke und herausfordernde Gefühle sein dürfen. Dass Wut nichts an der Liebe zueinander verändert und dass Kinder ebenso wie Erwachsene manchmal Unterstützung brauchen, um mit ihren Gefühlen umzugehen.

Das Buch erzählt zwei Geschichten aus unterschiedlichen Perspektiven: In der einen ist es das Kind, das von seiner Wut überwältigt und von seiner Mutter liebevoll begleitet wird. In der anderen erlebt die Mutter selbst Frustration und Wut – und ihr Kind hilft ihr dabei, wieder einen anderen Blick auf den Tag zu finden.

Auch der Aufbau des Buches erzählt diese Botschaft: Die beiden Geschichten beginnen an den jeweils gegenüberliegenden Seiten des Buches. Egal, von welcher Seite man zu lesen beginnt – beide Wege führen schließlich in die gemeinsame Mitte und damit zu derselben Botschaft:

Egal, welches Gefühl gerade da ist – die Liebe bleibt.

Während meiner Schwangerschaft mit meinem Sohn Ryan entstand eine weitere Geschichte: „Amalia – die kleine Fee, das Wunder des Selbstvertrauens“.

In einer Zeit, in der mich selbst große Sorgen begleiteten, begann ich zu schreiben, um meinen Gedanken Ruhe zu schenken. Aus diesen ersten Seiten entwickelte sich über die folgenden Jahre eine umfangreiche Fantasiereise in die Welt der Gefühle.

Auch während Ryans späterer Krebserkrankung begleitete mich die Geschichte weiter. In der Klinik schrieb und verfeinerte ich sie – erneut in einer Zeit voller Ängste und Sorgen. Amalias Weg, ihr wachsendes Vertrauen in sich selbst und die Kraft, die sie in sich entdeckt, schenkten dabei auch mir immer wieder Mut und wurden zu einer kleinen Kraftquelle in einer Zeit, in der ich selbst nach Zuversicht suchte.

Gemeinsam mit ihrem Krafttier Diego, das sinnbildlich für ihr Selbstvertrauen steht, begibt sich die kleine Fee Amalia auf eine Reise voller Begegnungen und Abenteuer. Eine neue Freundschaft entsteht, Amalia begegnet ihren eigenen Selbstzweifeln und entdeckt nach und nach die Kraft, die bereits in ihr steckt.

Die Geschichte greift Themen wie Angst, Resilienz, Selbstvertrauen, Selbstwert, Freundschaft und Verbundenheit auf und verbindet sie mit einer fantasievollen Welt für Kinder.

Mit „Der Weg zum Stern und das Band der Liebe“ trat mein Schreiben schließlich erstmals aus unserem privaten Familienleben hinaus in die Öffentlichkeit.

Die Geschichte entstand nach dem Tod unseres Sohnes Ryan zunächst für seine Geschwister. Sie sollte ihnen helfen, etwas zu begreifen, das sich kaum in Worte fassen lässt: dass ein geliebter Mensch nicht mehr sichtbar bei uns sein kann und die Liebe und Verbundenheit zu ihm dennoch bleiben.

Aus einer Geschichte für meine Kinder wurde mein erstes veröffentlichtes Buch – und damit entstand in mir der Wunsch, meine Geschichten nicht länger nur meinen eigenen Kindern mitzugeben.

Ich möchte mit meinen Büchern auch andere Kinder und ihre Familien erreichen. Ich möchte Geschichten schreiben, die Gefühle nicht bewerten, sondern ihnen Raum geben. Geschichten, die Kinder ernst nehmen, schwierige Themen behutsam zugänglich machen und ihnen Sicherheit, Vertrauen und Verbundenheit vermitteln dürfen.

Denn so unterschiedlich meine Geschichten auch sind, verbindet sie ein Gedanke:

Gefühle dürfen sein. Und Liebe darf bleiben.

Viele weitere Geschichten und Projekte tragen ihre ersten Bilder und Worte bereits in sich. Ich freue mich darauf, ihnen irgendwann den Raum zu geben, zu wachsen – und sie zu Papier zu bringen.